Du möchtest Ordnung.
Nicht perfekt. Nicht geschniegelt.
Einfach ein Zuhause, das sich leichter anfühlt.
Und trotzdem schiebst du es immer wieder auf.
Nicht, weil du faul bist.
Sondern weil Unordnung und Prokrastination im Haushalt oft zusammengehören.
Dieser Artikel ist keine weitere Anleitung mit 27 Schritten.
Er ist eine Einladung, Unordnung neu zu verstehen –
und Ordnung so zu denken, dass sie dich entlastet statt überfordert.

Warum Unordnung im Alltag so belastend ist
Unordnung ist selten nur „Zeug“.
Sie ist:
- ein ständiges inneres Ziehen
- viele offene Schleifen im Kopf
- das Gefühl, nie fertig zu werden
Jeder Gegenstand, der keinen festen Platz hat, fordert unbewusst eine Entscheidung.
Behalten? Weg? Wohin damit? Später?
Und genau hier beginnt
Prokrastination im Haushalt.
Nicht aus Bequemlichkeit –
sondern aus mentaler Überforderung.
Was zu viel ist, wird vertagt.
Was überfordert, wird vermieden.
Nicht bewusst – sondern aus Selbstschutz.
Warum Aufräumen im Haushalt oft schwerfällt – und zur Prokrastination wird
Viele Menschen glauben, sie müssten sich nur „zusammenreißen“.
In Wahrheit blockiert etwas ganz anderes.
Typische Gründe für Prokrastination beim Aufräumen :
- zu große Ziele („Ich müsste alles machen“)
- Perfektionsdruck („Wenn, dann richtig“)
- kein klares Ende in Sicht
- emotionale Erschöpfung
Prokrastination beim Aufräumen bedeutet hier nicht: Ich will nicht.
Sondern: Ich kann gerade nicht.
Je größer das innere Chaos,
desto kleiner wird die Handlungsfähigkeit.
Ordnung ohne Perfektion – der Gegenpol zur Prokrastination
Ordnung beginnt nicht mit Disziplin.
Sie beginnt mit Entlastung.
Prokrastination löst sich nicht durch Druck,
sondern durch Machbarkeit.
Ordnung ohne Perfektion bedeutet:
- kleine, überschaubare Schritte
- Lösungen, die sofort wirken
- kein „Alles-oder-nichts“-Denken
Je klarer ein Schritt ist,
desto weniger muss dein Kopf ausweichen.
Und desto weniger schiebt man auf.
Genau deshalb ist Ordnung ohne Perfektion so entscheidend.
Nicht, weil sie schöner aussieht, sondern weil sie den Alltag leichter macht und Prokrastination im Haushalt ihren Nährboden nimmt.
Ein stimmiges Zuhause beginnt nicht im Schrank
Ein Zuhause wird stimmig,
wenn es Sicherheit gibt – nicht zusätzliche Aufgaben.
Wenn Ordnung:
- Entscheidungen reduziert
- Wege verkürzt
- den Alltag unterstützt
Dann verliert Prokrastination ihren Nährboden.
Denn was sich leicht anfühlt,
muss man nicht vermeiden.

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Drei sanfte Schritte gegen Prokrastination im Haushalt
1. Ein Bereich – kein Projekt
Je kleiner der Anfang, desto geringer die innere Blockade.
2. Keine Grundsatzentscheidungen
Nicht alles bewerten. Erst ordnen, dann entscheiden – oder auch gar nicht.
3. Ordnung als Hilfe denken
Nicht: Was sollte man tun?
Sondern: Was würde mir hier heute helfen?
Ordnung darf unterstützen.
Nicht antreiben.
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Du musst nicht disziplinierter werden.
Und du musst auch nicht „endlich mal anfangen“.
Wenn Aufräumen sich schwer anfühlt,
liegt das oft nicht an dir –
sondern an einem System, das zu viel verlangt.
Ein stimmiges Zuhause entsteht dort,
wo Ordnung Druck rausnimmt
und Prokrastination leiser wird.
Ein letzter Gedanke für dich
Ordnung ist kein Ziel das man erreicht. Sie ist etwas das dich im Alltag unterstützen darf.
Wenn du gerade aufschiebst, heißt das nicht, das du versagt hast.
Vielleicht heißt es nur, dass es gerade zu viel auf einmal ist.
Und vielleicht beginnt Veränderung nicht mit einem großen Plan, sondern mit einem Zuhause, das sich Schritt für Schritt leichter anfühlen darf.
Das reicht fürs Erste.
Schritt für Schritt.
Deine Chrissi

Hi, ich bin Chrissi.
Mama, mitten im Alltag und mit dem Wunsch nach einem Zuhause, das nicht antreibt, sondern entlastet. Ich glaube nicht an die perfekte Ordnung. Sondern an kleine Veränderungen, die den Alltag leichter machen – auch dann, wenn Zeit, Energie oder Nerven knapp sind.
Wenn du dir Ordnung wünscht, die dich im Alltag unterstützt statt antreibt, findest du hier meine 10 Alltagstipps für sofort mehr Ordnung.

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